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DFB-Mobil zu Besuch bei der JSG Sösetal

Ehrenamtliche Helfer sind die wahren Helden des deutschen Fußballs. Dieses Leitmotiv der DFB-Kampagne zur Förderung des Ehrenamtes im Amateurfußball trifft haargenau auf Arnd Wedemeyer vom TSC Dorste zu, der über Jahrzehnte in verschiedenen Positionen für seinen Verein und den Verband aktiv war.



Als kleine Gegenleistung für Wedemeyers vorbildlichen Einsatz gastierte nun auf seinen Wunsch das DFB-Mobil auf dem Dorster Sportplatz, um auch den Sösetaler Fußballnachwuchs an seiner Auszeichnung mit dem Ehrenamtspreis teilhaben zu lassen.

Der DFB besucht seit Mai 2009 mit seinen 30 DFB-Mobilen bundesweit Fußballvereine, mit dem Ziel den Nachwuchstrainern, direkt und unkompliziert praktische Tipps für die einfache Organisation und Durchführung eines attraktiven Kinder- und Jugendtrainings zu geben.

Im Beisein von Arnd Wedemeyer und dem ersten Vorsitzenden des NFV-Kreises Hans-Dieter Dethlefs leiteten der Koordinator des DFB-Mobils für den Bezirk Hannover/Braunschweig Kim Neubert und Trainerin Hannah Keßler das Demonstrationstraining mit den F- und E-Jugendlichen der JSG Sösetal. Parallel gab es für die interessierten Sösetaler Jugendtrainer wichtige Praxistipps zu den einzelnen Abschnitten der durchgeführten Trainingseinheit.

Nach einem spielerischen Aufwärmteil wurde der Hauptteil des Trainings in kleinen Gruppen organisiert, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Mit dieser Trainingsform werden den Nachwuchskickern viele Ballkontakte ermöglicht und ein hohes Maß an Koordination und Technik vermittelt. Um einen großen Lerneffekt zu erzielen, sind das korrekte Vormachen und eine kurze Erklärung der einzelnen Trainingsinhalte immens wichtig. Einmal falsch gelegte Grundlagen sind im Nachhinein schwer zu korrigieren.

Im Anschluss an die Trainingseinheit gab Kim Neubert im Vereinsheim des TSC Dorste einen umfangreichen Überblick über die aktuellen Qualifizierungsangeboten im Breitenfußball. Bei der Arbeit der Fußballvereine hat sich ein hoher Bedarf an mithelfenden Nachwuchstrainern und Betreuern herausgestellt. Gut ausgebildete Trainer sind dabei das Beste, was dem Fußball, den Vereinen und den Spieler und Spielerinnen passieren kann.

Gemäß dem Motto „Qualifizierung vor Ort“ veranstalten die Landesverbände des DFB als Einstieg in das Qualifizierungssystem teilnehmerorientierte „Kurzschulungen“ in den Fußballvereinen. Mit diesen halbtätigen Weiterbildungsangeboten erwerben Jugendtrainer, Betreuer und Jugendleiter grundlegende Kenntnisse in der Trainingsorganisation und zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen auf und außerhalb des Platzes.

Der „Junior-Coach“ richtet sich an alle fußballbegeisterten Mädchen und Jugend im Alter von 14 bis 18 Jahren, die innerhalb von vier Tagen darauf vorbereitet werden, erste Trainertätigkeiten in Schulen oder Vereinen zu übernehmen.

Bevor ein Trainer eine Lizenz erwirbt, hat er die Möglichkeit, verschiedene Lizenzvorstufen zu absolvieren. Der „Teamleiter“, z.B. für Kinder oder Jugend bietet ein hohes Maß an fachlichen Kenntnissen und persönlicher Qualifikation. In 70 Lerneinheiten inklusive Prüfung wird basis- und profilspezifisches Wissen vermittelt, von dem die Teilnehmer in der alltäglichen Praxis profitieren können.

Weitere Informationen zur Aktion „Fußballhelden“ für junge ehrenamtliche Helfer und den Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schulen und Vereinen rundeten die höchst informative Veranstaltung ab.

Weiterführende Infos zum Qualifikationsangebot des DFB gibt es unter:
www.dfb.de oder www.nfv.de

 

Bericht und Bilder: Stefan Buchhop

 

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