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Beim TSC Dorste geht nach 16 Jahren eine Episode zu Ende

Während der Jahreshauptversammlung des TSC Dorste, die nach Corona-Hygiene-Vorschriften stattfand, vollzog sich im Vorstand ein Amts- und Generations-Wechsel. Denn Kassenwartin Birgit Schöbel, die vor 16 Jahren mit der Wahl zur Kassenwartin in der Vereinsgeschichte die erste Frau in führender Position war, und legte jetzt nach Absprache mit dem Vorstand ihr Amt in die Hände von Madeleine Schmidt, welche das Amt bis zu den Wahlen im kommenden Jahr kommissarisch übernehmen wird.

Ehrenvorsitzender Hartwig Launhardt ließ es sich nicht nehmen, eben den Weg der ersten Frau im TSC-Vorstand mittels launigen und von Anerkennung getragenen Worten Revue passieren zu lassen. 2003 habe er Birgit Schöbel gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, 2004 als Kassenwartin in den Vorstand aufzurücken. Er habe diese Frage nie bereut, denn in all den Jahren habe sie die Kasse in ihrer großen Vielfältigkeit einwandfrei geführt. „Sie war eine weibliche Einzelkämpferin, die sich behaupten musste, was ihr bestens gelungen ist“.  Es habe dem Verein gutgetan, dass im Vorstand auch mal weibliche Gedanken zu vernehmen eingeflossen seien. Mit stehenden Ovationen machten die JHV-Teilnehmer deutlich, dass sie dem Sprecher voll zustimmten.

Birgit Schöbel erinnerte sich, dass sie eingangs nur zwei bis drei Jahre als Kassenwartin aktiv sein wollte. „Daraus sind nun 16 Jahre geworden, weil es Spaß gemacht hat“.  Sie habe sich zum Aufhören entschlossen, als sie gesehen habe, wieviel Schwung aufkommt, wenn junge Leute da mitmachen. „Sie sprechen eine andere Zielgruppe an“. Sie sei froh, dass sie eine Nachfolgerin gefunden hat, und dankbar dafür, dass der Vorstand auch ihr zur Seite stehen werde. „Danke für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit“.

Während der trotz Corona gut besuchten Versammlung waren aber auch die Grußworte der Gäste aus Sport und Politik zu vernehmen. Als erstes erinnerte Osterodes Bürgermeister Jens Augat daran, dass er um ein Haar beim TSC Dorste gekickt hätte. Ein Achillessehnenriss habe ihm einen Strich durch diese Rechnung gemacht. „Trotzdem fühle ich mich dem Verein weiter verbunden“.

Sein besonderes Dankeschön galt den Ehrenamtlichen für deren Engagement. „Ich weiß nicht erst seit meinem Amtsantritt, wie wichtig es ist, Menschen zu haben, die nicht nur an sich selbst, sondern auch an andere denken“. 

Abschließend betonte er, dass durch Corona weitere Herausforderungen nicht nur auf den TSC Dorste zukommen werden. Dabei dürfe aber nicht vergessen werde, dass jede Veranstaltung, die stattfinden kann, ein Gewinn für die Gesellschaft wäre.

Ortsbürgermeisterin Helga Klages erinnerte daran, dass Corona alle und alles ziemlich aus der Bahn geworfen hätte. Darum sprach sie all jenen, die diese Zeit geduldig ertragen und möglich gemacht haben, was möglich war, ein großes Dankeschön aus. Geduld und das Miteinander seien wichtige Faktoren, nicht minder wichtig sei aber, dass alle gesund bleiben. „Dann schaukeln wir das Kind schon“. Sie sparte übrigens auch nicht mit lobenden Worten zu den gut 100 Seiten umfassenden „TSC-Nachrichten 2020“. Sie sprach zudem all denen großen Dank aus, die Kinder und Jugendliche in ihre Obhut nehmen. „Es ist wichtig, den Nachwuchs an den Sport heranzuführen“. Im Prinzip sei sie aber sehr erfreut darüber, wie gut beim TSC Dorste Jung und Alt miteinander auskämen.

Renate Wagener ergriff als Vertreterin des Kreissportbundes Göttingen-Osterode das Wort und versicherte, dass sie begeistert davon sei, wie der TSC Dorste trotz Pandemie habe motivieren können, sich zu bewegen.

Ebenso aktuell sei sie Homepage, die nicht nur von den Mitgliedern, sondern auch von vielen Auswärtigen angeklickt werde. Sie werde übrigens bei Gelegenheit mal wieder nach Dorste kommen, um sich die Renovierungsarbeiten am Kassenhäuschen anzuschauen.

Und sie erinnerte daran, dass der KSB für den 14. November in der Stadthalle Osterode einen Kreissporttag plane. Es müsse allerdings abgewartet werden, ob Corona das zulasse.

Die erste Vorsitzende des Turnkreises Osterode, Helga Maaß, brachte ihre Hoffnung darüber zum Ausdruck, dass wenigstens der für den 18. Oktober geplante und vom TSC Dorste ausgerichtete Wandertag nicht, wie alle anderen sportlichen Veranstaltungen, zum Opfer fallen werde. Zwar herrsche seit dem 17. März „tote Hose“ vor, aber trotzdem hätte der Turnkreis-Vorstand nicht geschlafen, sondern versucht, etwas auf die Beine zu stellen. Allerdings hatten ständig wechselnde Bestimmungen immer wieder Knüppel in den Weg geworfen. Sie mahnte an, dass man das Ehrenamt hochhalten sollte. „Denn ohne die Menschen, die sich für andere einbringen wollen, wäre Breitensport nicht bezahlbar“.

Der erste Vorsitzende des TSC Dorste, Tim Launhardt, hob hervor, dass das absolute Highlight des vergangenen Jahres der neue Fußboden in der Turnhalle gewesen wäre. Denn schließlich fände außer Fußball - und in den Wintermonaten auch dieser - alles dort statt. „Dass in so kurzer Zeit ein neuer Boden rein kam, ist alles andere, als selbstverständlich, und einfach Spitze“. Damit sei der Sport auch für die Zukunft gesichert. Er sprach dem Ortsrat und der Stadt ein großes Dankeschön aus.

Mit der intakten Halle steige auch die Hoffnung, dass man bald wieder die Kleinsten an Hand nehmen könne, um ihnen unter anderem eine Rolle rückwärts beizubringen, die manch ein Erwachsener nicht schaffe. Im Prinzip seien aber die anderen Gruppen wieder recht aktiv, auch die Zusammenarbeit im Vorstand habe gut funktioniert. Wichtig sei es, die einzelnen trotz teils rückläufiger Gruppenstärke zu erhalten.

„Da Gemeinschaft das höchste Gut ist, werden wir bestimmt auch weiterhin so ein Vereinsleben führen, wie bisher und es werden bestimmt auch immer wieder Leute da sein, die mit anpacken“.

Der zweite Vorsitzende, Matthias Beushausen legte abschließend ein witziges und aufschlussreiches Zahlenspiel vor. So ließ er durchblicken, dass das Durchschnittsalter der insgesamt 675 Mitglieder bei 45,35 Jahren liegt. 84 Mitglieder sind 0 bis 14 Jahre jung, 28 Mitglieder 15 bis 17 Jahre, 563 Mitglieder sind 18 Jahre und älter. Allein 43 Mitglieder sind zwischen 80 und 90 Jahre alt, vier sogar älter als 90 Jahre. „Wir wollen uns über alle Mitglieder freuen, die lange im Verein tätig sind, gegen Nachwuchs haben wir aber auch nichts einzuwenden. Kinder sind außerdem wichtig für die Zukunft des Vereins“. Übrigens seien von den 675 Mitgliedern 460 aktiv und 215 passiv. Aber auch die seien wichtig für den Erhalt des Vereins. „Sie sind ein wichtiger Baustein für den TSC Dorste“. pb

Fotos und Text: Petra Bordfeld

 

EHRUNGEN
Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Petra Rott, Stefan Eberhardt, Jana Kahle und Theresa Hippe-Wächter

Für besonderes Engagement in der Tennissparte: Uwe Kurschatke

VERABSCHIEDUNG
Als Trainer im Jugendfußball: Fynn Wächter, Marlon Kleindienst, Patric Bode, Markus Klapproth, Luca Limburg, Holger Dunemannund Kevin Bergmann

WAHLEN
Als Kassenprüfer: Mark Schmidt

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